Kleine, große und ganz große Echsen

Um Kontakte zu knüpfen, waren wir vor ein paar Wochen bei einer Benefizveranstaltung des WCCR zugunsten von Schulen in Costa Rica. Hier hat Dagmar mehrere Wochenenden ersteigert, unter anderem unseren Trip ins Surferparadies nach Jaco ins Hotel Pacifico. Wir haben einen „superior room“ gewonnen.  Ohne diese Bezeichnung hätten wir dies nicht erkannt. Nichts desto trotz, ein Zimmer direkt am Wasser, jeder kleine Tsumani schwappt hier ins Bett. Der Hotelgarten ist tropisch bepflanzt und bewohnt. Wir haben Regenzeit und alles ist warm und feucht – die Natur liebt es und gedeiht prächtig.

Tropischer Hotelgarten

 Tiere und Gäste sind gleichermaßen willkommen: Spinnen, Kakerlaken, Echsen, Eichhörnchen, Hühner – alle sind da.

Unser Hausdrachen

Ein alter Bekannter

Damit die Kokosnüsse und Palmwedel den Gästen nicht auf den Kopf fallen, werden sie zweimal im Jahr gekappt – wir erben eine Kokosnuss und trinken das Wasser direkt aus der grünen Nuss.

Oben in der Palme

Kokoswasser frisch vom Baum

Berühmt ist der Nationalpark Manuel Antonio, eine Stunde südlich von Jaco. Hier wird Kommerz und Natur eng zusammen gebracht: Die Hotels stehen direkt neben dem Park und im Park gibt es wunderbare Badestrände. Nachdem die Natur unter diesem Andrang zu leiden hatte, wurde die Zahl gleichzeitiger Besucher auf 600 Personen begrenzt – eine gute Lösung.

Karibische Strände

Jede Menge Führer stehen mit Fernrohren bereit, um den Besuchern im grünen Dschungel die Tiere und Pflanzen zu zeigen. Wir finden Echsen, Affen, Faultiere und Vögel auf engstem Raum. Ein kleines Paradies.

Er kommt nur alle 4 Wochen vom Baum

Die ganze Familie

Farbenprächtig

Auf der Rückfahrt überrascht uns ein Flugzeug, „das gar nicht existiert“, jedenfalls laut offizieller Aussage der USA Regierung. Es ist ein Relikt der Iran-Contra-Affäre und dient nun als Bar auf einem wunderschönen Aussichtspunkt. Für mich ist es ein weiteres kleines Puzzleteil, um das latente Spannungsverhältnis zwischen den USA und den lateinamerikanischen Staaten zu verstehen.

Eigentlich ist es gar nicht da!

Auf dem Heimweg passieren wir kurz hinter Jaco den Nationalpark Carara. Hier lauern unter der Brücke über den Tarcoles jede Menge Krokodile auf die Besucher.

Vorsicht!

Krokodile

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6 Kommentare zu Kleine, große und ganz große Echsen

  1. Greta und Fritzi sagt:

    Ihr Lieben,
    traumhaft schöne Bilder und der Bericht war wieder äußerst interessant. Was ihr alles so zu sehen bekommt, der helle Wahnsinn! Nur schön aufpassen, bei den vielen Tieren. 😉
    Sind auf die nächsten ersteigerten „Abenteuer“ schon sehr gespannt.

    Bleibt gesund und munter, bis bald.
    Dicke Umarmung und Bussi
    Eure Greta und Fritzi

  2. Eva Möller sagt:

    Wieder tolle Eindrücke von Costa Rica .
    Wie man auf den Bildern mit den großen Echsen sieht empfiehlt sich das Baden nicht
    an jeder Stelle. Aber ihr habt ja als Abwehrwaffe eure Avocadocreme !

    Grüße von

    Eva und Berthold

  3. Fabi sagt:

    Immer wieder amüsant eure Geschichten zu lesen. Ihr müsst auf jeden Fall ein Buch veröffentlichen 😉 Super! Freu mich auf den nächsten Artikel und euch alles Gute! 🙂

    LG
    Fabi

  4. Rita Wörner sagt:

    Mit Freude lese ich immer Eure Erlebnisberichte. Träume schon davon, Euer kleines Paradies mit eigenen Augensehen zu können. Passt gut auf Euch auf! Die Krokodile auf dem Foto sehen nicht gerade freundlich aus. Wünsche Euch noch viele schöne Begegnungen mit Menschen und Tieren.
    Seid lieb umarmt und gegrüßt
    von Rita

  5. Bernhard Hofmann sagt:

    Eine Berliner Redensart wenn sich einer dumm anstellt, die lautet: „Gott, wie groß ist Dein Tierreich.“ Angesichts der Betrachtung „Kleine, große und ganz große Echsen“ kann ich hier die Worte der Berliner Redensart nur in ihrem wahren Wortsinn gebrauchen.
    Liebe Dagmar, lieber Gerd, Eure fortgesetzten Berichte unter der Überschrift „Costa Rica – leben und arbeiten“ könne allen Ernstes, wenn Ihr sie fortsetzt, später zu einem illustrierten Buch über Costa Rica umgestaltet werden. Ihr müsst nur einen Verlag und einen Lektor finden.
    In Heidis Unterrichtswerk „Tierkunde“ von Otto Schmeil (Heidelberg, 1962) habe ich glich über Echsen nachgeschlagen und die Definition gefunden: „Die Echsen (etwa 2000 Arten) sind langgestreckte Tiere , deren Körper mit Schuppen oder Schildern bedeckt ist. Sie besitzen meist Gliedmaßen. Die Zähne sind nicht in Zahnfächer eingesenkt.“
    Herzlichst! Bernhard

  6. Ingeborg sagt:

    Hallo Ihr beiden Lieben,
    grade aus D zurück in MY kommen einem Eure Bilder wirklich sehr exotisch vor…Toll, daß Ihr das alles gemeinsam erleben dürft und was für eine gute Idee von Dagmar, Euch einen solchen Aufenthalt zu ersteigern! Klasse!! Freu mich schon auf Eure nächsten Abenteuer…laßt Euch feste drücken und viel Liebe für Euch von Eurer Ingeborg..paßt gut auf Euch auf, gell!!! 😉

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